21 mio. Menschen weltweit sind an Schizophrenie erkrankt.
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Etwa 800.000 Deutsche sind von der Krankheit betroffen. Derzeit liegt ein Jahr zwischen dem Ausbruch einer Schizophrenie und der Diagnose. Dies liegt auch an aktuellen Diagnoseverfahren.

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Schizophrenie

Mit den Kernsymptomen Sinnestäuschung, Wahn und Denkstörungen nimmt Schizophrenie oftmals einen drastischen Einfluss auf das Leben der 21mio. Patienten weltweit. Bis heute findet leider eine gesellschaftliche  Stigmatisierung statt: selbst Politiker nutzen Begrifflichkeiten rund um Schizophrenie als fragwürdiges Synonym und von der Krankheit vollends entkoppelt. Im Folgenden wird ein Überblick über die Krankheit Schizophrenie geschaffen.

Symptome,Epidemiologie & Verlauf von Schizophrenie

Trotz der vielen Erscheinungsformen der Krankheit gibt es unterschiedliche Symptome, die im Laufe einer Schizophrenie häufig auftreten. Hier wird zwischen Positiv- und Negativsymptomen unterschieden. Verglichen an normalen Körperfunktionen liegt in Positivsymptomen eine Übersteigerung, in Negativsymptomen eine Verminderung vor. Negativsymptome sind beispielsweise Gefühlsarmut, Freudlosigkeit oder Erschöpfung. Positivsymptome sind Wahn, Halluzination und Denkstörungen.

Das mit Abstand am häufigsten auftretende Symptom der Schizophrenie ist mit 96% Eintrittswahrscheinlichkeit Wahn. Als Wahn ist eine feste, unverrückbare Überzeugung zu verstehen, die trotz unbestreitbarer Beweise für das Gegenteil aufrechterhalten wird. Das Symptom des Wahns ist somit vor allem durch die Uneinsichtigkeit und Unbelehrbarkeit des Erkrankten definiert. Die Erkrankten fühlen sich verfolgt und abgehört, was häufig zu Angstzuständen und Rückzug aus dem Alltag führt. Das zweite charakteristische Symptom der akuten Schizophrenie ist die Halluzination mit 69% Eintrittswahrscheinlichkeit in der frühen Phase der Erkrankung. Unter Halluzinationen sind Sinneswahrnehmungen zu verstehen, die ohne adäquate Stimulation der entsprechenden sensorischen Kanäle entstehen. Hier kann zwischen akustischer und visueller Halluzination unterschieden werden. Deutlich häufiger sind hierbei die akustischen Halluzinationen. Dabei werden Stimmen oder Geräusche wahrgenommen, ohne dass eine Person oder ein anderes Medium akustische Signale abgibt. Als drittes charakteristisches Symptom lassen sich Denkstörungen der Schizophrenen nennen. Diese betreffen 38,3% der Erkrankten im Frühphasenstadium der Krankheit. So entwickeln Erkrankte häufig eigene Denksysteme, die „mit Geheimsprache verschlüsselt werden“.

Aktuell sind laut Weltgesundheitsorganisation etwa 21 Mio. Menschen von Schizophrenie betroffen. Das Lebenszeitrisiko in Deutschland, an einer als Schizophrenie diagnostizierten Psychose zu erkranken liegt etwas unter 1%. Berücksichtigt man auch die leichteren Formen der Krankheit, steigt das Risiko auf etwa 1.4%. In Deutschland leiden etwa 800.000 Menschen an einer Schizophrenie, wobei die Rate der Neuerkrankungen jährlich bei 15.600 liegt. Die Suizidrate der Erkrankten liegt in Deutschland bei etwa 10%.

Die direkten und indirekten volkswirtschaftlichen Kosten der Schizophrenie liegen laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes im Bereich der Größenordnungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Schätzungen gehen von 2% – 4% der Gesamtkosten für Gesundheitsleistungen in Deutschland aus, die jährlich für die Krankheit Schizophrenie aufgewendet werden. Das entspricht bis zu 9,2 Mrd. Euro jährlich. Während die durchschnittliche stationäre Verweildauer aller psychischen Erkrankungen bei 20,8 Tagen pro Jahr liegt, liegt die der Schizophrenie bei 34,9 Tagen. Typischerweise tritt eine Erstmanifestation der Schizophrenie im frühen Erwachsenenalter auf. Der Erkrankungsgipfel der Männer liegt zwischen dem 20. und 24., der der Frauen zwischen dem 25. und 29. Lebensjahr.

Wie auch das Auftreten einzelner Symptome ist der Verlauf der Krankheit äußerst heterogen. Charakteristisch ist allerdings das unregelmäßige Auftreten psychotischer Episoden, wobei die Intervalle zwischen den Episoden selbst oft nicht symptomfrei verlaufen. Einigkeit herrscht darüber, dass die Frühphase der Schizophrenie Einfluss auf den Verlauf der Krankheit und Genesung hat. Eine frühzeitige Diagnose der Schizophrenie steigert die Wahrscheinlichkeit einer Remission erheblich.

Diagnose & visanox

Die Diagnose der Krankheit Schizophrenie basiert vor allem auf Psychopathologie: im Rahmen eines psychiatrischen Interviews werden Symptome erfragt und beobachtet. Zur Vereinheitlichung der Diagnosestellung wurden international gebräuchliche Diagnosesysteme entwickelt. So werden Diagnosen heute anhand des Klassifikationssystems ICD-10 in Europa und DSM-5 im angloamerikanischen Raum gestellt. Innerhalb der ICD-10 findet sich unter der Kennzeichnung F20-F29 das Kapitel „Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen“, in welchem die Schizophrenie und verwandte Störungsmuster dargelegt werden. Die Diagnose dauert zwischen einem Monat (ICD-10) und sechs Monaten (DSM-5).

Visanox bietet ein komplett neues Verfahren zur Diagnose von Schizophrenie. Die durch ein EEG erhobenen Gehirnaktivitäten der Patienten werden durch sogenannte Deeplearning-Verfahren auf Krankheitsmuster untersucht. Derzeit liegt ein Jahr zwischen dem Ausbruch der Schizophrenie und der korrekten Diagnose mit adäquater Behandlung. In der Wissenschaft herrscht allerdings weitestgehend Einigkeit darüber, dass eine frühzeitige Diagnose die Remissionsrate – die heute bei nur 20% liegt – massiv steigern könnte. Durch die Software von visanox wird das von der Schizophrenie betroffene Organ direkt untersucht. Die Aktivitäten des Gehirns geben Aufschluss über eine mögliche Erkrankung – die Diagnoseexaktheit von visanox liegt bei über 95%. Eine Untersuchung und mögliche Diagnose kann somit innerhalb weniger Stunden erfolgen.

schnelle Diagnose

Die Software erstellt innerhalb weniger Minuten einen ausführlichen Bericht. Mit dieser neuen Information können Ärzte in der schnellen Diagnose unterstützt werden.

Langfristigkeit

visanox bietet die Möglichkeit, Ihre Patienten langfristig zu betreuuen. So können Risikopatienten zyklisch auf den Krankheitsausbruch untersucht werden. Die erhobenen Daten können geschützt und anonymisiert auf unseren Servern gespeichert werden.

Diagnoseexaktheit

Die Diagnoseexaktheit der Software liegt bei über 95%. Kombiniert mit den Beobachtungen des Arztes kann somit mit nahezu 100% korrekt und schnell diagnostiziert werden.

Einfachheit

Die Software wurde perfekt auf den klinischen Alltag angepasst. Durch die einfache Bedienbarkeit werden Fehler vermieden. Durch die intuitive Bedienbarkeit wird darüber hinaus wertvolle Zeit gespart. Einfach, schnell, effizient.

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